Sonntag, 21. Dezember 2025

Die Geschichte

 

Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte. 3

Kapitel 1: Junge am Zaun. 3

Kapitel 2: Die Bank. 4

Kapitel 3: im Wald. 5

Kapitel 4 Der Ausblick. 6

Kapitel 5 Das Tor. 7

Kapitel 6 Alt sein. 8

Vom Alter. 8

Im Kanu. 8

Kapitel 7 Wohin?. 9

Ewigkeit?. 9

Kapitel 8 Mein Weg. 10

Eigner Weg. 10

Kapitel 9 Sarkastische Anmerkungen nach KI Gemini 11

Da capo von der KI: 12

Kapitel 10 Resümee. 14

 


 

 

Die Geschichte

Lass uns eine Geschichte von 10 DinA4 Seiten in 10 Kapiteln schreiben. Beginnend mit folgendem Bild: ein kleiner Junge vor dem kleinen Haus am Gartenzaun, hinter dem eine Sonnenblume ihm von oben ins Gesicht leuchtet. Es ist mittlerer Morgen. Er schaut hinaus auf den sich windenden breiten Feldweg zwischen Wald und Feld. Der Erzähler malt ein Bild.

 

 

Kapitel 1: Junge am Zaun

Die Sonne steht bereits etwas höher. Ein Kind steht am Gartenzaun des kleinen Hauses, die Holzlatten sind dunkel und schon etwas morsch. Eine Sonnenblume ragt empor, ihre goldgelben Blütenblätter leuchten im Morgenlicht.


 

Vor ihm windet sich ein breiter Weg zwischen Wald und Feld. Tau liegt auf Blatt und Gras.

 

Der Junge schaut hinaus. Aus seinen Augen blickt die Sehnsucht. Es ist Frieden, Stille des Morgens.

 

Der Erzähler malt ein Bild: Das Summen der Bienen, das ferne Rauschen der Bäume. Alles scheint still. In der Luft liegt ein Versprechen."


 

Kapitel 2: Die Bank

 

Der Junge geht den Weg entlang zwischen Feld und Wald. Am Waldrand steht eine Bank. Er setzt sich. Hinter ihm ist Schatten, vorne leuchten die Felder. Ein Vogel ruft. Vergiss die fernen Mittagsglocken nicht.

 

Er spürt etwas Gutes. Später lernt er es als Autonomie kennen. Aber auch etwas Schweres ist da. Er wurde schon immer als ein Fremder von den Mitmenschen betrachtet. Mal als "etwas Besseres" beneidet und verehrt, dann wieder als "anders" verhöhnt und gehasst.

 

Der Erzähler betrachtet den Jungen an der Grenze zwischen Licht und Schatten. Ein Anfang fühlt sich wie ein Abschied an. Die Person aber ist immer fremd unter Menschen, doch auch freund, von gleichem Wert bei Personen.

 

Das sagt das Alter, das den Horizont näher sieht.

 

 

 

 


 

 

Kapitel 3: im Wald

 

Ein Bild, das Text, Zeichnung, Bild, Entwurf enthält.KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.Der Junge geht in den Wald hinein. Die Schatten kriechen unter den Bäumen, dann lösen sie sich wieder auf. Licht aus Nebel, kleine verdruckste und laute Laute von kleinen Vögeln, ein Scharren von Amseln und kleinen Vierbeinern, Eichhörnchen fix in die Zweige. Ein Specht hämmert nicht weit in einen Baum. Es ist eine Lust zu leben. Wie im Schwarm geborgen. Es gibt keine Wölfe mehr.

Es duftet nach Tannen und feuchter, fruchtbarer Erde, vom Waldrand her Blüten von Holunder, die an die menschenfreundliche Kindergärtnerin im Stadtgarten erinnert. Im dunkleren Wald vom rotbraunen Boden das leichte Wehen der Laubbäume und plötzlich ein Plätschern und dunkles Glucksen. Eine Lichtung tut sich auf in der Mitte ein kleiner Brunnen klaren Wassers, der Kaluza-Brunnen. Wie geheimnisvoll der Name klingt! Hier hat einer einen Quell für uns Menschen eingefriedet. So denkt das Kind frei von Misstrauen und Hass, leicht im Leben. Es trinkt vom köstlichen Frieden.

 

Der Erzähler denkt an seinen Bruder, der im Verließ Lateinamerikas zum Tod hin leben muß. „Hänsel hat Gretel ermordet“, ruft die Hyäne, deren Lefzen von Blut triefen. Auch diese Brüder gingen einst staunend durch das Reich des Waldes. Der Erzähler nahm es mit in das innere Leben, der Bruder ins Leben. Nun ist aus dem Staunen Wehmut geworden.

 

Kapitel 4 Der Ausblick

 


Eine Aussichtsplattform. Plötzlich breitet sich weit, weit die Ebene vor den Augen des Jungen aus. Hinter ihm die Schatten, vor ihm die Welt.

 

Den Weg hinab auf weißem, dann rotem Sand. Über die chaotischen Schriften des Wurzelgeflechts. Kiefernzapfen rollen davon, hinab. Die orangenen Stämme ragen riesig hinauf zu den Nadeln, hoch, hoch unter blauem Himmel.

 

Zwischen den Zweigen schimmert es weiß. Ein Denkmal. Schon verschwimmt es wieder im Grün, im weiteren Vergessen.

 

Der Erzähler malt Licht, Schatten, Weite, aus der ein Junge hinaus schaut. Er erinnert sich mit Wehmut an frohe Erwartung. „So hatte er keinen, zu dem er sich gesellen konnte, keinen Gespielen seiner Kindheit, keinen Freund unter Großen noch Kleinen“ (aus Karl Philipp Moritz-Anton Reiser)

 

 

 

Kapitel 5 Das Tor

Der Junge kommt unten an. Die Bäume weichen zurück und machen einem riesigen Tor aus Stahl Platz. Es hat keinen Griff und lässt sich nicht öffnen. Plötzlich steht er da. Hinter dem Tor dehnt sich das Alter. Dem Alten fällt nicht ein, was zwischen den beiden Türblättern liegt oder lag.

 

Das erwachte Leben der Liebe zwischen Erwachsenen, dort, wo er Erfüllung in Freundschaft und das Glück fand und wo er Verlust erlitt. Sehnsucht, Friede und Leiden, Wehmut. Ein Text geh auf:

 

Compassion

 

Sonne und Mond laden mich zu Tisch. Wir teilen die köstlichen Früchte.

 

Ich gehe und singe mit den Vögeln. Ich finde mich wieder am Ufer eines Sees, dunkel und fern den Menschen.

 

Der Alte tritt aus dem Wald und führt mich auf den Berg. Die Schwere der Welt legt sich in mein Herz. Aus seinen Worten fließt das Wasser der Unendlichkeit in mich hinein.

 

Ich sehe. Das Leben nimmt wieder Gestalt an. Das Wunder, der Weg, tritt aus dem Dunkel.

Ich danke Dir. Wir reden und reden. Ich finde den Weg zurück.

 

Und nun, steht er wieder am Grunde des Waldes und will zurück. Warum nur? Dem Alten entfallen die Begriffe, die Lust, das Ziel. Mühsam steigt er den Berg wieder hoch. Ein weißes Gebäude schimmert durch die Blätter aus der Zeit, in der Gehorsam statt Gesetz, Herrschaft statt Republik war. Schade in der Welt.

Der Erzähler lacht auf: Lanz rät "nur nach Vorne zu schauen". Vor ihm steht seine abgelaufene Zeit. Hinter dem Tor ist nichts als der dunkle Teil der Ewigkeit, Nichts.

Kapitel 6 Alt sein

Nein, es geht nicht. Die Zeit rollt nicht zurück. Daher:

Vom Alter

Ich sehe die Bäume sich bewegen.


Ich denke nicht: „Ich muß jetzt das und das machen!“
Ich denke: „Wie sich die Bäume bewegen!“

 

Als ich das schrieb,

dachte ich nicht: „Wie schreib ich das nur!“

Ich dachte: „Wie sich die Bäume bewegen!“

 

Der Junge ist nun ein sogenannter Senior. Die Tür ist hinter ihm zugeschlagen. Vor ihm der Nebel Zukunft. Unter dem Schubsen und Stoßen der eilenden Menge, deren Blicke unaufhörlich "Ich will" schreien, stolpert er aus der Wichtigkeit in die Erinnerung. Das Können kann nicht mehr, Wissen und Wollen versickern.

 

Sein Floß ist gestrandet. Aus dem Sand ragen die Skelette der Weltwunder und die Verkleidungen gewaltiger Herrschaft feiger Gefolgschaft. Er schiebt das Floß erneut ins Wasser, liest sich seine Vergangenheit vor. Eine eher beruhigende Übung als erhebender Ritus. Die Fahrt geht los.

 

Im Kanu

Ich gehe in den Traum, dem wir einander lebten.

Es geht nur über Weh. Das heißt wohl sinken.

Ich sehe Dich, dies ernste Lächeln!

Ich frage nicht.

Ein Fühlen steigt auf,

von in Wassern treibender Liebe.

Ich tauche das Paddel in den eindunkelnden Abend.

Komm doch an Land, auf ein kurzes Erinnern!

 


 

 

Kapitel 7 Wohin?


Ewigkeit?


Was ist das? Da vorne das Meer? Feiner Nebel vor dem Blau? Ich glaubte, es sei eine gemütlich auslaufende Fahrt.

Es ist eine Tour mit der DB. Vor und hinter, links und rechts von mir andere wackelige Bretter, Klumpen von Reisenden. Die Sicht auf den Himmel versperrt, aus den öligen Wellen das Schnalzen der Aligatoren und üble Gerüche.

Ja, was ist denn der Sinn der Fahrt? Man hat keine Zeit, nachzudenken!

Vielleicht sollte ich doch etwas weiter aus der Mitte paddeln und das lebendigere Fahrwasser den Eichensärgen mit Barockschnitzereien und Schlepptau überlassen. Sie haben sich die Ewigkeit wahrhaft verdient.

Unten aus dem Schatten des Verlusts das Spiegelbild einer schönen Erinnerung. Ich tauche das Paddel vorsichtig ein, finde so etwas wie den eigenen Weg wieder. Die Ewigkeit ist ein überlaufenes Touristenziel geworden. Schnell mal schauen, aber gerne zurück aufs Schiff, ohne davon gekostet zu haben. Die Münze für den Fährmann spart man sich gern. Umsonst und draußen geht doch auch.

Wenn die Welle sich dreht und mir einen Blick ins Dunkel der alten Landschaften erlaubt, spüre ich so etwas von der Sehnsucht in der wehmütigen Erinnerung. Vom Heute, dem sogenannten Hier und Jetzt, laß Dir lieber von Deinen Nachbar*innen vorschwärmen. Ich hatte Gutes genug und fühle Dankbarkeit vom Feinsten für meinen den Menschen freundlichen Spatzengott (,der nie etwas von ewigem Leben gezwitschert hat).

Komm, lass uns leben, das Geschenk genießen. Aus der Ewigkeit haben wir keine Erinnerung mitgebracht und wir werden sehr vermutlich auch keine wieder mit zurück hinüber nehmen. (Aus 2022)


 

Kapitel 8 Mein Weg

Eigner Weg

Eigner Weg,

krummer Weg;

schweres Herz,

Mond schon schräg.

Hast du einen Kummer lang:

Sei nicht bang!

 

Eigner Weg,

schwerer Weg;

Deinen Kopf

an meinen leg.

Zarathustra grinst uns an,

Spuckt in unsre Bahn.


EignerWeg

kreuzt den Weg;

laß uns reden

nacht und tag.

Hast Du einen Kummer lang:

Geh mit mir den eignen Gang .

 

Das Gedicht folgte mir von den ersten Enttäuschungen bis zu den letzten Empfehlungen meiner Erfahrung an nachkommende Freund*innen. Wird es nicht allen, die Personen und nicht Teil einer sich zum Rudel formierenden Menge sind, in die Wiege gelegt, Trost im Pflegetrakt?


 

 

Kapitel 9 Sarkastische Anmerkungen nach KI Gemini

Von KI hinzugefügt auf Anforderung


Kapitel 9: Was die einst Wichtigen wohl dazu zu sagen gehabt hätten?

WalserRanicki

Martin Walser:

Ein Junge am Zaun. Das ist so bahnbrechend, dass ich vor Begeisterung fast einschlafe. Die Sonnenblume? Ein botanischer Running Gag, der sich durch das Werk zieht wie ein Unkraut im Schrebergarten der deutschen Literatur. Die Handlung? Dynamisch wie ein Verkehrsstau. Die Wehmut trieft Das Tor? Ein letzter Versuch ertrinkt im Pathos. Und am Ende paddelt der Held ins Nichts – vermutlich, weil selbst der Plot schon längst Reißaus genommen hat und jetzt mit dem roten Faden auf Malle Cocktails schlürft.

Marcel Reich-Ranicki:

Walser, zu charmant! Diese Geschichte ist der Gegenentwurf zu allem, was spannend, lebendig oder lesenswert sein könnte. Der Junge steht, sitzt, geht – und der Leser? Der liegt spätestens ab Kapitel zwei im Wachkoma und träumt von Büchern. Die Metaphern sind schwer wie Bleigürtel auf den Grund der Bedeutungslosigkeit. Ewige Selbstbespiegelung, eine Steuerprüfung im Hochsommer. Die Kapitel sind wie ein Tatort ohne Leiche. Mein Rat: Weniger Wald, mehr Welt – oder wenigstens ein bisschen Leben zwischen all dem Weltschmerz,  damit der Leser nicht aus purer Verzweiflung zu Handke greift!

 

Heidegger – Sloterdijk

Martin Heidegger:

Das Sein des Jungen am Zaunigen? Eher das Nichtsein, das Nichts als Prinzip. Die Geschichte ringt um das Eigentliche, die Sinnlosigkeit als Lebenswerk der Lichtung. Das Tor natürlich verschlossen – wie der Zugang zu echtem Entbergen. Die Fahrt im Kanu ist ein Abgleiten ins Abwesen, aber ohne den Mut zum Führer– oder wenigstens zum Kentern im Unüberholbaren. Da bleibt nur das Schweigen, weil selbst die Wörter die Flucht ergreifen im zeitlich Gedehnten.

.

Peter Sloterdijk:

Heidegger, so höflich? Ich sehe hier eine Mischung aus literarischem Wandern, Gruppentherapie für Hobby-Poeten und einer Gebrauchsanweisung für Depressionen. Die Geschichte paddelt als Touristin durch die Befindlichkeiten Rheinhessens – viel Jammern, wenig Ziel, Die Ewigkeit als Ziel, das ist komisch – fast so wie die Vorstellung, dass jemand das freiwillig bis zum Ende liest. Die Moralpredigten am Schluss: eigenen Weg, aber keiner weiß, wo er langgeht, und alle hoffen, dass es bald vorbei ist. Lauter Tiefsinn ohne Gebrauchsanweisung, wie man das Buch überlebt.

 

Denis Scheck springt auf die Bühne, das Publikum im Lachkrampf. Mit einer Eloge, bissfest wie eine Backeskartoffel, feiert er Handke und Houellebecq als die letzten Überlebenden des lupenreinen litererischen VIP.

 

„Dieses Werk, meine Damen und Herren, sind kleine literarische Häppchen, die sich für große Gedanken halten. Wer hier Sinn sucht, sollte besser gleich kartoffeln gehn!“

 

Das Publikum lacht, buht, und wirft imaginäre Eier auf die Bühne. Die vier Kritikaster (Walser, Ranicki, Heidegger, Sloterdijk) versuchen, sich hinter ihren Metaphern zu verstecken, aber Scheck lässt nicht locker: „Handke hätte wenigstens einen Satz geschrieben, der nachhallt. Houellebecq hätte das Ganze in einen depressiven Roman gepackt, und cross serviert. Was bleibt? Ein Wicht, der aus der Tonne winkt!“

 

Da capo von der KI:

 

Der Rheinhessenwicht Wachowski erhebt sein Glas:

 

„Literatur ist ein Backesfest – alle werden satt, aber was ist serviert?“

Das Publikum tobt, die Bühne bebt, und das Kapitel 9 ist vollendet – ein Finale, zwischen Lach- und Wutanfällen, Literaturkritik und Wichtgewicht.

 

Und hier kommt der letzte Toast, , auf Metaphernbrater Wachowski:

 

Klaus Kinski betritt die Bühne, das Haar zerzaust, die Augen funkeln. Er reißt das Mikrofon an sich, fixiert das Publikum und donnert los:

 

„Wachowski, Du Metaphernbrater und Wicht!! Ihr habt hier neun Kapitel lang gekocht, gebraten, gesotten und am Ende – was bleibt? Ein literarischer Eintopf. Ich Kinski, weiß nicht, ob lachen oder brüllen!

 

Ihr habt Sonnenblumen in Pathos getaucht und Zäune zu Kathedralen der Langeweile gezimmert!

 

Aber ich sage euch: Es ist besser, ein Wicht zu sein, der mit Backeskartoffeln und Petitessen schlabbert, als ein Kritiker, der im eigenen Tran erstickt!

 

Wacho, du Wicht, ich stoße auf dich an! Auf deinen Mist und Mut, deine Frechheit, deine Lust am Scheitern und am Übertreiben!

 

Literatur, meine sogenannten Damen und Herren, ist kein Friedhof der Metaphern, sondern ein Irrenhaus der Möglichkeiten!

Prost, Wicht!“

 

Kinski leert das Glas in einem Zug, das Publikum tobt – und der Wicht grinst in die Runde.

 

Der letzte Zwischenruf aus dem Publikum:

 

Da erhebt sich der Huberbauer, die Faust geballt, das Gesicht rot von Schweinshax, ein deutscher Worx. Er schüttelt die Faust Richtung Bühne und ruft mit donnernder Stimme:

 

„Ja seid’s denn narrisch, ihr Metaphernbrater und Wichtel! Was soll der Zauber?! Sonnenblumen, Backeskartoffeln, Petitessen? Bei uns gibt’s klare Worte und an g’scheiten Gamsbart – und keinen literarischen Schmarrn

!

Wenn der Wicht noch einmal so was schreibt, dann schick ich ihm meine Kühe zum Korrekturlesen!

 

Und der Kinski soll er erst mal einen Tag auf’m Feld arbeiten, bevor er hier die Bühne zerlegt!

 

Literatur, ist ein zünftiger Schnaps: Muss brennen, muss wärmen, und am Ende bleibt der Frust im Kopf!

Also, schreib, aber vergiss den Gamsbart nicht!“

 

Das Publikum johlt, der Wicht prostet zurück, und die literarische Runde ist endgültig vollendet.

 



 

Kapitel 10 Resümee                                                                  

 

Die kriechenden Elogen auf große Frauen und Männer schreckten mich ab. Jedenfalls brachten sie mich stets dazu, eben nicht in die Hymnen auf Gelingen und in die ebenso falschen Schimpfkanonaden auf Mißlungenes einzustimmen. 

 

Ist nicht jede Anstrengung einer Sehnsucht nach Übereinstimmung, nach Annäherung oder Nachbildung des Lebens aller Achtung wert, wo sie sich nicht zu erheben sucht?

 

Du aber geh unverdrossen den Weg, den Dir die innere Stimme sagt, die die Moral Gewissen nennt und die Philosophie Vernunft, Anstand, Menschlichkeit, Barmherzigkeit. Mehr habe ich in 75 Jahren nicht begriffen.

 

Nobelpreis oder Schadenfreude, das sind Cliquengeschichten, die nichts mit Dir zu tun haben. Mal ganz okay, mal feige.

 

Aber selbstverständlich darfst Du nach dieser Sorte Geld streben, wenn Du gelesen werden willst. Die Moral verlangt von Menschen nicht mehr als menschliches Verhalten.

 

Nicht oft leicht. Eigner Weg hat mir geholfen. Das ist eine Empfehlung, kein Rat zu Taten.                                 20.12.2025

Die sarkastischen Bemerkungen (Kap 9) wurden von der KI Copilot,

 (das gesammelte Wissen des Weltgezwitschers)auf meine Anleitung hin erzeugt,

die anderen Texte wurden mit ihr diskutiert, jedoch ausschließlich von mir selbst gestaltet und geschaffen.

Klaus Wachowski

Mittwoch, 19. November 2025

Gedanken zu 5 Stationen und Räumen des Lebens

 1.       Leben

 Die Küche kehren. Wovon die Krümel sind. Wie es geht, wenn sie zur Schaufel kommen, wie in den Müll.

Was wir vom Leben wissen:

Wir sind, kommen und gehn. Wir wurden ge-formt, gehen den Weg, lösen uns auf.

Nicht aus Nichts, nicht zu Nichts –

Wollen  aus und Übergang zu anderer Form ohne Wissen,.

 

2.            Kindheit

Vielleicht wurdest Du geliebt.

Du warst Aufgabe. Schön oder lästig. Da waren Glück und Leiden, Leiden und Glück.

 Das Ich wurde gequetscht, allein gelassen oder frei.

Du hast es gemerkt und Deine Autonomie gesucht, entwickelt, wenn Du Glück hattest.

Ich bin ok, Du bist ok.

 

3.            Abenteuer

Ich wollte sehen, erkunden, verändern. Andere freuten sich, litten, eher als Kämpfer.

Omg:  Du großes, dickes Ich, Du Kluger und Cleverer, Du Sucher nach Weisheit und herrschender Weisheit.

Menschen retten?

Der Narziss: „ Aber nach eigenen Plan!“

 LDN - Liebe Deine Nächsten

 

4.            Liebe

Die unbegreifliche Erfahrung, Explosion Liebe.

Der Raum war, ist erfüllt von weiterem Glück, weiterer Sorge und weiterem Leid.

Angst, Mitleid, Leid verdoppeln sich in Berührung, Begegnung, Zugehörigkeit, Verlust.

Der erste Ring, das Ego und der dritte, Alle: müssen hier mit dem Nachdenken zur anderen Verantwortung beginnen.

 

5.            Wissen

Ein besonders kluger Therapeut zeigt, Was er kann. Meine TherapeutInnen hatten zum Glück ausreichend Zweifel. Ich weiß jetzt einiges, durch Erfahrung: eigene und die anderer, und das gesammelte Durchschnittwissen der Welt (KI).

Aber ich weiß wie Du nur: Wir sind gekommen, dürfen leben und erleben, müssen gehn. Grund für Dankbakeit..

Erleuchtung braucht wie Herrschaft das Dunkel. Ich ziehe das selbst schauen vor und singe. Und Du?

Dienstag, 18. November 2025

Des fliegenden Roberts Ankunft

 

Des fliegenden Roberts Ankunft

(ohne KI erstellt)   Nachtrag zu Achim, Barbie und Scheidl

Als Hans Guck in die Luft am Ufer nach oben sieht, sieht er Robert davon fliegen in ein Stück von Wolken freiem Himmel. Es ist Totensonntag und Altersvorsorge der Jungen Union, ein extremer Kultuschrschock.

Unten schreit der Lehrer Scheidl, Urgroßvater von Birkenreisig: „Komm zurück, Du Flegel!“ Kollege Lämpel hebt den Zeigefinger. Aber Robert ist schon weit ab. Die Grenzen des Nazireichs, der sozialistische Schutzwall, Trumps Festung der Unbarmherzigkeit und das massakrierte Palästina liegen hinter ihm.

Schon öffnet sich der Himmel über den Pelew-Inseln.

Nach Pelew

Er hätte sich ja noch in die Karibik treiben lassen können. Aber eine Woche Jetstream reicht und hier in der fernen Südsee kann er seinen guten Namen ebenso leicht in Robinson ändern, wo Melville schon den Berg herunter gekrochen ist. 60 Jahre liegen zwischen Keate-Pelew und Omoo- Melville und 70 Jahre vor Pelew schrieb Defoe schon den Robinson (Landung in der Karibik) Und was war mit dem fliegenden Robert? 125 Jahre. Er erschien 2 Jahre vor Melville….

Robert hört die beeindruckende Rede des Präsidenten von Palau ,Surangel Whipps, zum Steigen der Überflutungen, zu Taifun und Versalzung der Felder. Aber er muss hinab.

Der Alte auf der Terrasse, der zu den Bergen ausschaut: „Von wo kommt mir Hilfe?“ sieht Robert am Schirm herabsegeln. Traurige Gurus ohne Sekten fallen mit ihm gleichzeitig aus allen Wolken.  Ein Literatur-Preisträger gießt sein ganz persönliches Weiß in die Farben des Lebens.

Ist das da unten nicht das Stadtbild von Brilon oder das A-Bomben-Testgelände? Russische Drohnen made in China erhitzen die Luft über dem Dschungel.

Keate meint in Forsters Übersetzung: „Die auf dem Floß und in der Schaluppe befanden sich eine halbe Stunde lang, bis sie das Korallenriff im Rücken hatten, in einer fürchterlichen Lage.

Die Wogen und Brandungen gingen so hoch, daß sie oft einander nicht sehen konnten, und auf dem Floß mußte sich jedermann entweder festbinden oder mit allen Kräften anklammern, um nicht herabgeschwemmt zu werden.

Nein, das sind nicht die Riffe der Unbarmherzigkeit, die nach Frontex ruft und an denen das Leben von Flüchtlingen zerschellen.(Schreib Du das Kapitel. Wie bringt man die Schiffbrüchigen Käptn Wilson vor Pelew und Säugling Amina vor Santorin zusammen?) Das ist ein Trumpsches Wir-zuerst.

Als Robert schließlich in den Keller geht, den Biomüll zu entsorgen, klebt an der Tüte ein gelbes Ginkoblatt von Goethes Weihrauch des Glaubens an Ich-Ich. Jean Paul, der „Chinese von Bayreuth“ und eben deshalb nicht Wahn wie Wagner hätte wohl Sympathie mit Robert empfunden, und Anton Reiser erst!

Fragen an das Selbst

Ja, wohin flogst Du, Robert Robinson? Nur Hans Guck in die Luft verfolgte Deine Reise. Da war nicht viel Abenteuer und Triumph über Feinde und Knecht. Und es war auch keine Reise in das Innere.

An wenigen dünnen Wurzeln schwanktest Du im Licht und Halblicht des Tages. Es waren da Vergegenwärtigungen der Vergangenheit, Sehnsucht nach und Reue über vertane Tage, Sehnsucht und Verlangen nach Verwirklichung in Räumen der Kindheit…

Manchmal beim Betreten des Kellers hörst Du die Stimmen Scheidls, Lämpels, ja Birkenreisigs.

Und es klingt in Dir auch im fernsten Pelew:

Birkenau entkommen,

Birkenau löschen.

Klaus Wachowski, 18.11.25

Freitag, 14. November 2025

Achim und der fliegende Robert 2025

Fliegen

Der spätere Kunstlehrer und Unicornist Achim zur Mutter:

„Guck mal, was ich in Opas Kiste gefunden hab! Von Papa Robinson kann da ja nicht die Rede sein!?“

Da steht:

„Sehr geehrter Herr Scheidl!

Ich bin der Vater von Robert, der gerne als „der fliegende Robert“ gehänselt wird. Er sagt, auch von Ihnen.

Heute früh ist er fortgegangen und nicht mehr zurückgekommen. Ich muß leider annehmen, daß er auf immer „weg“ ist: Auf der Treppe fand ich einen Zettel mit der Ansprache: “Entschuldigung“ und „Leb wohl!“. Nach dem Aufstehen hatte er von „Vögeln“ erzählt. Er habe vier oder fünf von ihnen über die Bäume in unserem Garten fliegen sehen. Und das sei kein „Rudel“ gewesen, sondern ein „dezimierter Schwarm“. Die Art, wie er das sagte, läßt mich nichts Gutes vermuten. Ich muß annehmen, daß ihn die Sehnsucht zieht.“

Hier endet der Brief. Der Lehrer soll lt. Hans Guck in die Luft den doofen „Struwwelpeter“ geschrieben haben.

Und Achim? Wer weiß?

Klaus Wachowski

Ab hier die -berichtigte- KI ……………………

Antwort des Lehrers Scheidl

„Sehr geehrter Herr Wachowski,

Ihr Schmerz rührt mich tief. Aber ehrlich: Ich habe ihn nie den fliegenden, oft aber den flegelnden Robert genannt. Es tut mir aufrichtig leid, Ihnen mitteilen zu müssen: Es ist von Ihrem Sohn nichts mehr zu erwarten. Seine zu Tode gelangweilte Miene, sein laut hinaus gedroschenes Lachen, sein unverschämtes Schnarchen bei Goethe und die spöttischen Bemerkungen zu unserer Droste, das war nicht Fliegen, das war reinste Provokation eines Dada-verseuchten Phantasten.

Als Beamter des Fürstenhauses fühle ich mich auch gedrängt, Ihnen persönlich etwas sauren Wein bezüglich Ihrer laschen Erziehung einzuschenken: Sie haben doch sehr oft versäumt, die angeratene tägliche Tracht Prügel zu verabreichen und waren Sie auch sonst sehr säumig mit Ihren SchulgeldZahlungen, so ist Ihr Sproß denn doch lieber in die fernen Horizonte gesegelt, als sich hier mit ordentlicher Arbeit etwa beim Hutmacher Reiser zu ernähren.

Lieber Herr Wachowski trösten Sie sich mit dem Gedanken, daß aus verdorbenen Früchtchen ohnehin nichts wird.

Mit vorzüglicher Hochachtung und der Erwartung künftig ordentlicher Erziehung auch des umtriebigen Töchterchens

Ihr ergebenster Schorsch Scheidl!“ 

(Der Schreiber von Geschichten ohne Happy End)“

Barbie tritt auf

Barbie schrubbt am Permanent-Make-up. Sie ist dem Weinen nahe, schon in der zweiten Runde von Germanys NextTopmodel von der Schnepfe X geschlagen worden und hatte Achim nur dafür den Laufpass gegeben. Sie bittet um Verzeihung und teilt ihm unter dem Siegel der Verschwiegenheit die Antwort Scheidls mit.

Im Flop des Glamour: Barbie

In Barbies Mietwohnung auf dem weißen Waschbecken mit Spuren von Cajal herrscht Chaos: neben braun winkenden Wattepads ein rosarotes Handtuch. Der barockale Spiegel zeigt die Reste ihres Permanent-Make-ups auf traurigem Gesicht. Sie trägt einen weißen Bademantel, dessen Gürtel lose herunter hängt . In der Luft stechender Geruch von Aceton und gescheiterte Hoffnung. Die Diva, ist gefallen.

Erstaunen

Achim ist irritiert, als er die Verzweiflung sieht. Sein Erstaunen gilt aber vor allem der Ähnlichkeit zwischen der brutalen Model-Welt und dem hämischen Brief des Lehrers.

„Barbie…“, sagt er leise, „Du hast mich weggeschickt und jetzt kommst Du mir mit dem träumenden Robert?“ Das Ganze erscheint ihm surreal: Ein Casting Ehrgeiz bei der Klum aufgerührt in einer Kinderbuch-Tragödie.

Die Lesung

Barbie liest vor, Achim lauscht fasziniert der Kälte des Textes. Sie zittert leicht, als sie die zynische Antwort des Stöckchen schwingenden Lehrers Dr. Scheidl (wieso Doktor?!) zitiert:

Wortfetzen

„Aufrichtiges Leid … vom Sohn nichts zu erwarten. Sehnsucht … der Himmel als grausamer Ort .. Geist und Fleisch und Lektion fatal. “

Die hämische Botschaft "Wenn die Vernunft nicht ausreicht, muss die Lektion eben fatal sein" trifft Achim mit brutaler Härte. Es ist, als ob der Brief nicht von Robert redet, sondern von Barbies Flucht über den Glamour.

Achim blickt Barbie lange an, ihre Augen funkeln zwischen Fassade und Fatalität. er nickt langsam, spricht leise mit der Überzeugung eines Künstlers:

„Dieser Scheidl mit dem Stock, ehrlich! Diese Type sieht die Welt als ein System von Regeln. Wer fliegt, fällt. Wer Träume der Strammierung vorzieht, wird totgeschwiegen. Das 19. Jahrhundert, auf die Spitze getrieben von den Nazis.“

Die Wende

Seine Stimme wird wärmer.

„Aber das ist nicht das Ende der Geschichte, Barbie. Ich bin kein Lehrer. Ich bin Unicornist. Und ich weiß, dass es Dinge gibt, die die gravitätischen Tröpfe besiegen können. Die Welt ist nicht nur Zucht und Ordnung. Sie ist auch Wende und Anfang der Freiheit.“

„Der fliegende Robert ist nicht tot. Man kann dem Wahn entfliehen. Du bist nicht Robert, weil du gefallen bist. Du bist Robert, weil du versucht hast zu fliegen.

Der Schmerz beim Aufprall ist genau das, was der alte weiße Mann Dir gewünscht hat.“

Achim setzt sich neben sie. „Du bittest um Verzeihung? Geschenkt. Lass diese Germanies Top-Nudeln. Wir werden keine Kindergeschichten mit einem Stock in den Morast einer Herrschaftsmentalitätl schreiben, Du bist jetzt im Leben.“

Die Antwort des Unicornisten

Achim beginnt zu schreiben. Seine Antwort ist nicht an diesen Herrn Wachowski gerichtet, sondern an Scheidl selbst, den Lehrer Fatal.

An den Schreiber von Geschichten ohne Happy End,

Betreff: Dezimierter Schwarm.

Sehr geehrter Herr Scheidl!

Hier ist die Antwort Achims des Unicornisten.

Ihr pädagogischer Stock wird zerbrechen. Sie sehen in Robert den Beweis für die notwendige Bestrafung des Leichtsinnigen. Ich sehe in ihm den ersten, der es gewagt hat, Ihr Manuskript zu zerreißen.

Ein dezimierter Schwarm ist immer noch Schwarm. Jedes einzelne Tier, das es wagt, sich aus dem tausend Rudeln zu lösen, ist Person. Etwas, das Ihnen fremd bleibt. Dieser Junge hatte begriffen, dass die Sehnsucht eine stärkere Kraft ist als die ideologische Erwärmung an deutscher Kartoffel.

Robert ist nicht auf immer weg. Die Kinder des 21. Jahrhunderts fallen nicht, um zu lernen, am Boden zu bleiben – sie fallen, um wieder aufzustehen.

Machen Sie sich keine Sorgen um Ihre Lektionen. Wir überschreiben sie.

Hochachtungsvoll ganz ohne Groll,

Achim, der Unicornist

(Ein Lehrer, der lehrt, wie man Einhörner reitet)

Barbies Erwachen

Barbie liest Achims Worte mit einer tiefen, schmerzhaften Erkenntnis. Kälte und Schmach weichen einem Anflug von Wärme.

Sie lächelt zum ersten Mal seit Tagen ein kleines, echtes Lächeln.

„Ich glaube, ich habe gerade mein Make-up erfolgreich entfernt. Und ich habe verstanden, daß Germany's Next Topmodel nur die Show einer Klum ist.

Scheidl hätte seine bohlenmäßige Freude gehabt. Aber du, Achim, du hast immer mich gesehen, auch wenn ich erschöpft war.“

Sie umarmt ihn. „Robert weiß: Es gibt Schirme zum Fliegen.“

Sie sieht sich im Spiegel– das blasse, fleckige Gesicht, die Reste des Make-up.

„Okay, Unicornist. Was kommt als Nächstes?“

Die Geschichte von Barbie und Achim, dem fliegenden Robert und dem Lehrer Scheidl, ist hiermit beendet.

Karlsruhe 12.11.25 Klaus Wachowski

Im dunklen Haus

 Was vor der "Geschichte" war (siehe nächste Folgen Im dunklen   Haus Da liegt ein Blatt weißes Papier auf einem Stehtisch in ei...