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Sonntag, 30. Oktober 2011

Ein Abschied

Rast auf der Fahrt zwischen Liebe und Liebe

Wie seltsam,
Wie einsam,
Ein Abschied,
Ein allein werden.



Morgen sehen wir uns wieder. Und doch ist da eine Trauer. So unbegreiflich weh.

Dies ist das Leben. Es zittert, es redet und lacht. Sonne im Laub des Herbstes. Liebe liegt über der Szene, aber auch der Schatten des Abschieds in Liebe.

Was soll ich sagen, hier auf dem Stuhl des Beobachters? Ich sehe doch nur das Hübsche, ich höre doch nur klingenden Klang.

Ich trete ein in den Dom eines Museums. Hinter dem Altar eines Narziß blinzelt Gott mir zu. Und die Sehnsucht der Familienkarawanen von Kunstnomaden bettet meine Wehmut in einen Choral der Umarmung.

Liebe, Schmerz und Trost der Leidenden. Wir singen. Wir lieben. Und weinend lacht mit uns Gott.

30.10.11 Klaus Wachowski