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Sonntag, 1. November 2009

Wilder Wein

Wilder Wein,
wir fegen ihn beiseite.
Noch einmal Platz für Zukunft,
in deren Hoffnung
Vollmond scheint,
der Dich nicht schlafen läßt,
wo ich schnarche im Nichts,
fern von hier und mir.

Rot leuchten die Blätter.
Im Allzuviel,
im Allzujetzt,
fiel ich aus Sehnsucht und Wunder.

Wir kehren den wilden Wein,
hinaus aus gezähmten Gedanken.
Wir fürchten zu fallen,
wir stellen die Deko.

Die Schuhe blau vom wilden Wein
sinken wir ins Ungefähre,
erschöpft in Nächte von Mond,
in die sanfte Berührung von Kissen
wo wir kein Wort vom Ich und Du,
und nichts vom Sternenhimmel wissen.
Klaus Wachowski  17.10.08